• Titel 0
    Auf dem Segelschulschiff "GREIF".
  • Titel 5 Foto: F.Feller
    Herbstkonzert 2024 mit dem Shanty-Chor Geeste
  • Titel 3
    Hafenfest in Werder 2025
  • Titel 13
    Treptower Frühlingsfest 2025
  • Titel 8
    Zu Gast beim Lichtenrader Männerchor 2025
  • Titel 2 Foto: Sven Ehlers
     Das große Herbstkonzert des Shanty-Chors Reinickendorf im Ernst-Reuter-Saal am 13.Oktober 2025
  • Titel 16 Foto: Sven Ehlers 
    Unser Gast-Chor in diesem Jahr war der Shantychor "Stella maris" aus der Hansestadt Kyritz
  • Titel 6
    Pfingstkonzert in Velten
  • Titel 4
    Goldene Hochzeit im Eisenbahnausbesserungswerk Berlin-Schöneweide 
  • Titel 7
     Shanty-Chor-Festival in Rathenow
  • Titel 9
    Hafenfest in Tempelhof
  • Titel 10
    Hafenfest in Lindow (Mark)
  • Titel 11
    Im Lindengarten Berlin-Buckow
     
  • Titel 12
    1.-Mai-Konzert im Tierpark Berlin
  • Titel 15 
    Auftritt beim CIRCUS HALLIGALLI als Chor für die Punkrockgruppe "TURBOSTAAT"
  • Titel 14
    Hafenfest in Zehdenick
  • Titel 17
    Im Britzer Garten - Berlin
  • Titel 18Benefizkonzert für das Segelschulschiff "GREIF" in Wieck/Greifswald
  • Titel 19
    "Leinen los" zum Ostseetörn
  • Titel 20
    Alle Segel klar zum setzen!
  • Titel 21
    Übungsstunde auf der Back
  • Titel 22Besuch beim Sylter Shantychor
     
  • Titel 23

    Herbstkonzert im ERNST-REUTER-SAAL

  • Titel 24
    "Aftershow-Party" nach Gastauftritt Zechlinerhütte
  • Titel 25
    Auf dem Neckar in Heidelberg
  • Titel 26
    "Einsingen" mit Eierlikör!
  • Titel 27
    Weihnachtsfeier beim Seniorenclub Glienicke-Nordbahn

Wir über uns...

Am 1. Februar 1914 wurde von Beamten des Post- und Telegrafenwesen, Amt Reinickendorf, der a-cappella-Chor "Edelweiß" gegründet. Mit ihrem Männergesangsverein trugen die Reinickendorfer Sänger dem damaligen Zeitgeist Rechnung. Der Chor war mit Beginn ein fester Bestandteil der örtlichen Kulturszene. Einzelne, langjährige Mitglieder dieses Chores gaben über die Jahre den "Staffelstab/Liedgut" immer weiter und so überlebte dieser Chor den 1. und 2. Weltkrieg. Trotz massiven Schwundes von aktiven Sängern gab der Chor unter seinem damaligen Vorsitzenden Wilhelm Wirth nie auf, und so konnte 1994 erfolgreich auf ein 80-jähriges Bestehen zurückgeblickt und die Glückwünsche des damaligen Bürgermeisters Detlef Dzembritzki entgegengenommen werden. Doch das Repertoire "a-cappella" fand immer weniger den Geschmack potentieller Sänger. So wurde dann das Liederangebot mit "Shantys" angereichert und ab 1999 nannte sich dieser traditionsreiche Chor "Shanty-Chor Edelweiß" und nach notwendiger Namensänderung bis heute: "Shanty-Chor Reinickendorf".

Zu vielen Anlässen, wie zur 100 Jahrfeier Rathaus Reinickendorf, 6-Brückenfeste, Konzerte im "Ernst-Reuter-Saal", in vielen Seniorenein- richtungen, zu Sommer- und Hafenfesten, zu Hochzeiten und Firmenfeiern  ist dieses Reinickendorfer "Urgestein" eine willkommene Unterhaltung.

Ab sofort freut sich der Shanty-Chor auch über interessierte Sängerinnen, die den Chor unterstützen möchten.

Bei Interesse melden Sie sich gern bei Helmut Boy,  Tel. 0177 7532533.

 

 

Seit vielen Jahren laden wir zu unserem Herbstkonzert in den Reinickendorfer Ernst-Reuter-Saal ein, so auch im letzten Jahr. Als Gastchor sang mit uns der Kyritzer Shantychor "Stella maris" vor ausverkauftem Haus.

 

Shanty 2024

           Foto: Sven Ehlers 

 

Unser Shanty-Chor und das Segelschulschiff „GREIF“

Wenn unsere 26 Sänger mit ihren tiefen Stimmen gemeinsam mit 4 Musikern ihre Seemannslieder singen, rührt das wohl die meisten Menschen an. Was allerdings viele überraschen dürfte: Unser Chor besteht überwiegend aus Berliner Landratten. Ganze zwei People von uns sind in den 60-ziger/70-ziger weltweit zur See gefahren und einer wurde bei der Bundesmarine ins Manöver geschleppt. Der Rest träumte von der Seefahrt, hatte er sich doch höchstens mit der "Stern- und Kreisschiffahrt" oder der "Weissen Flotte" auf den Berliner Gewässern bei "Berliner Weisse" aus der Kindl-Brauerei vergnügt. So konnten uns natürlich keine Seemannsbeine wachsen, hier mußte Abhilfe her. Vor einigen Jahren bekamen wir die Möglichkeit, auf dem ehemaligen Segelschulschiff "Wilhelm Pieck", die heute unter dem Namen "GREIF" als schwimmendes Kulturdenkmal in Greifswald/Wieck liegt, einen mehrtätigen Törn auf der Ostsee zu machen. Mit 30 Peoples fuhren wir zur Wiecker Südmole, schifften uns im Zwischendeck ein und eroberten das Schiff. Abends gaben wir auf dem Wiecker Hafenplatz vor "Gurkes" Reusenhaus ein Benefizkonzert zu Gunsten der "GREIF". Seitdem haben wir unser Schiff gefunden, sind dem Förderverein für die "GREIF" beigetreten und sind schon bis Kopenhagen mitgesegelt.

 

  

Die Geschichte der "GREIF" ex "Wilhelm Pieck"

Am 27. Februar 1951 erfolgte auf der Warnow-Werft in Rostock-Warnemünde die Kiellegung der Schonerbrigg als erster Schiffneubau der DDR in Niet- und Schweißtechnik. Der Stapellauf erfolgte am 26. Mai 1951 und die Indienststellung am 2. August 1951. Als Namensgeber diente der damalige Präsident der DDR Wilhelm Pieck, der auch an der Jungfernfahrt teilnahm; getauft wurde es von Waltraud Zappe. Das Schiff war ursprünglich als Geschenk des Landes Mecklenburg an Wilhelm Pieck aus Anlass seines 75. Geburtstages gedacht. Wilhelm Pieck gab die Schonerbrigg an die Jugendorganisation der DDR FDJ weiter, um die Ausbildung von Fachleuten für die aufstrebende Handelsflotte der DDR zu forcieren. Das Schiff wurde dann der Gesellschaft für Sport und Technik zugeteilt. Die Wilhelm Pieck war das einzige Hochseesegelschiff der DDR und führte meist Reisen auf der Ostsee nach Häfen in Polen und der Sowjetunion durch. Die längste Reise führte das Schiff 1957 in 99 Tagen und 8.000 Seemeilen (ca. 14.800 km) nach Albanien, Bulgarien, Rumänien und nach Odessa (Ukraine) am Schwarzen Meer. Die Wilhelm Pieck gehörte von 1954 bis 1989 zum Schiffsbestand der GST-Marineschule „August Lütgens“ in Greifswald-Wieck und war während dieser Zeit zugleich das Flaggschiff der Greifswalder GST-Schulschiffe.

1971/72 fanden eine Grundreparatur und ein Umbau in der VEB Neptunwerft Rostock statt. 1974 nahm die Wilhelm Pieck erstmals an einer „Operation Sail“ teil, die in jenem Jahr in der Ostsee stattfand. Die Kursanten wurden anfänglich in einem Vierteljahresturnus und später meist in Vierwochenlehrgängen ausgebildet.

1990 wurde das Schiff von der Stadt Greifswald übernommen und 1991 in Greif umbenannt. Sie ist als bewegliches Kulturdenkmal in die Liste der Kulturdenkmale der Stadt Greifswald eingetragen. Das traditionsreiche Segelschulschiff beging im August 2011 sein 60. Dienstjubiläum.

 

Quelle: Wikipedia