
Auf dem Segelschulschiff "GREIF".

Ab sofort freuen wir uns auch über sangesfreudige Damen!
Bei Interesse melden Sie sich gern bei Helmut Boy,
Tel. 0177 7532533.
Unsere nächsten öffentlichen Termine:
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In Spandau, an der Scharfen Lanke, gibt es am 24.5.2026 ein Pfingstkonzert, bei dem Sie uns ab ca. 13:30 hören und sehen können.
Am 25.5.2026 ab 12:30 sind wir beim Pfingstkonzert im Tierpark Berlin dabei (Am Tierpark 125, 10319 Berlin).
Beim Oldtimer-Treffen am 31.5.2026 in der Heinsestr., Berlin-Hermsdorf (nahe Bäckerei Laufer) können Sie uns ab 12 h hören.
Im Britzer Garten, auf der Seebühne, werden wir am 12.6.2026 ab 11:30 auftreten.
Beim Inklusionstag "Gemeinsam Stark" am Rathaus Reinickendorf sind wir am 13.6.2026 ab 14 h dabei.
Am 21.6.2026 werden wir anlässlich der Fête de la Musique in der Apostel-Paulus-Kirche in Hermsdorf auftreten (Wachsmuthstr. 25, 13467 Berlin).
Unsere Auftrittszeit geben wir noch bekannt.
Auf dem Tegeler Hafenfest können Sie uns am 16.7.2026 ab 18 h hören.
In Rerik, am Salzhaff, werden wir am 19.7.2026 sein! (Details folgen)
Im Biergarten des Dorfkrugs in Lübars singen wir am 30.8.2026 um 15 Uhr! (Alt-Lübars 8, 13469 Berlin)
Im September 2026 findet ein Weltrekord-Versuch im Chorsingen statt.
Wir sind dabei und werden am 23.9.2026 um 11:30 im Atze-Musiktheater auftreten (Luxemburger Str. 20, 13353 Berlin).
Unser traditionelles Herbstkonzert geben wir am Freitag, 2.10.2026 um 15 h im Ernst-Reuter-Saal
(neben dem Rathaus Reinickendorf).
Unser Gastchor wird dieses Jahr der Rostocker Shantychor Luv un Lee sein.
Kartenvorverkauf ab 15.6.26.
Über weitere Auftritte werden wir Sie hier rechtzeitig informieren!


We want you!

Gesangsfreudige Männer, Frauen und Musiker jeden Alters mit Liebe zur Seefahrt und zu Shanties sind uns jederzeit herzlich willkommen! Unsere Chorproben finden jeden Donnerstag
im Märkischen Seniorentreff am Senftenberger Ring 34 A, 13435 Berlin, in der Zeit von 16:30 - 19:00 Uhr statt. (30.7., 6.8. fallen aus.)
Lust bekommen? Dann einfach bei uns melden!
- Wir würden uns sehr darüber freuen! -

Reisebericht einer
Kap Hoorn-Umsegelung mit der
russischen Viermastbark "SEDOV"
von Ushuaia nach Valparaiso
von Ralph Sander

Unser Chor ist Mitglied im Förderverein Rahsegler GREIF e.V.
Die Ziele des Fördervereines sind u. a. der Erhalt des Segelschulschiffes "Greif", die Unterstützung seines Betriebes sowie seines Einsatzes für die Jugend.


Am 1. Februar 1914 wurde von Beamten des Post- und Telegrafenwesen, Amt Reinickendorf, der a-cappella-Chor "Edelweiß" gegründet. Mit ihrem Männergesangsverein trugen die Reinickendorfer Sänger dem damaligen Zeitgeist Rechnung. Der Chor war mit Beginn ein fester Bestandteil der örtlichen Kulturszene. Einzelne, langjährige Mitglieder dieses Chores gaben über die Jahre den "Staffelstab/Liedgut" immer weiter und so überlebte dieser Chor den 1. und 2. Weltkrieg. Trotz massiven Schwundes von aktiven Sängern gab der Chor unter seinem damaligen Vorsitzenden Wilhelm Wirth nie auf, und so konnte 1994 erfolgreich auf ein 80-jähriges Bestehen zurückgeblickt und die Glückwünsche des damaligen Bürgermeisters Detlef Dzembritzki entgegengenommen werden. Doch das Repertoire "a-cappella" fand immer weniger den Geschmack potentieller Sänger. So wurde dann das Liederangebot mit "Shantys" angereichert und ab 1999 nannte sich dieser traditionsreiche Chor "Shanty-Chor Edelweiß" und nach notwendiger Namensänderung bis heute: "Shanty-Chor Reinickendorf".
Zu vielen Anlässen, wie zur 100 Jahrfeier Rathaus Reinickendorf, 6-Brückenfeste, Konzerte im "Ernst-Reuter-Saal", in vielen Seniorenein- richtungen, zu Sommer- und Hafenfesten, zu Hochzeiten und Firmenfeiern ist dieses Reinickendorfer "Urgestein" eine willkommene Unterhaltung.
Ab sofort freut sich der Shanty-Chor auch über interessierte Sängerinnen, die den Chor unterstützen möchten.
Bei Interesse melden Sie sich gern bei Helmut Boy, Tel. 0177 7532533.

Seit vielen Jahren laden wir zu unserem Herbstkonzert in den Reinickendorfer Ernst-Reuter-Saal ein, so auch im letzten Jahr. Als Gastchor sang mit uns der Kyritzer Shantychor "Stella maris" vor ausverkauftem Haus.

Foto: Sven Ehlers

Unser Shanty-Chor und das Segelschulschiff „GREIF“
Wenn unsere 26 Sänger mit ihren tiefen Stimmen gemeinsam mit 4 Musikern ihre Seemannslieder singen, rührt das wohl die meisten Menschen an. Was allerdings viele überraschen dürfte: Unser Chor besteht überwiegend aus Berliner Landratten. Ganze zwei People von uns sind in den 60-ziger/70-ziger weltweit zur See gefahren und einer wurde bei der Bundesmarine ins Manöver geschleppt. Der Rest träumte von der Seefahrt, hatte er sich doch höchstens mit der "Stern- und Kreisschiffahrt" oder der "Weissen Flotte" auf den Berliner Gewässern bei "Berliner Weisse" aus der Kindl-Brauerei vergnügt. So konnten uns natürlich keine Seemannsbeine wachsen, hier mußte Abhilfe her. Vor einigen Jahren bekamen wir die Möglichkeit, auf dem ehemaligen Segelschulschiff "Wilhelm Pieck", die heute unter dem Namen "GREIF" als schwimmendes Kulturdenkmal in Greifswald/Wieck liegt, einen mehrtätigen Törn auf der Ostsee zu machen. Mit 30 Peoples fuhren wir zur Wiecker Südmole, schifften uns im Zwischendeck ein und eroberten das Schiff. Abends gaben wir auf dem Wiecker Hafenplatz vor "Gurkes" Reusenhaus ein Benefizkonzert zu Gunsten der "GREIF". Seitdem haben wir unser Schiff gefunden, sind dem Förderverein für die "GREIF" beigetreten und sind schon bis Kopenhagen mitgesegelt.
Die Geschichte der "GREIF" ex "Wilhelm Pieck"
Am 27. Februar 1951 erfolgte auf der Warnow-Werft in Rostock-Warnemünde die Kiellegung der Schonerbrigg als erster Schiffneubau der DDR in Niet- und Schweißtechnik. Der Stapellauf erfolgte am 26. Mai 1951 und die Indienststellung am 2. August 1951. Als Namensgeber diente der damalige Präsident der DDR Wilhelm Pieck, der auch an der Jungfernfahrt teilnahm; getauft wurde es von Waltraud Zappe. Das Schiff war ursprünglich als Geschenk des Landes Mecklenburg an Wilhelm Pieck aus Anlass seines 75. Geburtstages gedacht. Wilhelm Pieck gab die Schonerbrigg an die Jugendorganisation der DDR FDJ weiter, um die Ausbildung von Fachleuten für die aufstrebende Handelsflotte der DDR zu forcieren. Das Schiff wurde dann der Gesellschaft für Sport und Technik zugeteilt. Die Wilhelm Pieck war das einzige Hochseesegelschiff der DDR und führte meist Reisen auf der Ostsee nach Häfen in Polen und der Sowjetunion durch. Die längste Reise führte das Schiff 1957 in 99 Tagen und 8.000 Seemeilen (ca. 14.800 km) nach Albanien, Bulgarien, Rumänien und nach Odessa (Ukraine) am Schwarzen Meer. Die Wilhelm Pieck gehörte von 1954 bis 1989 zum Schiffsbestand der GST-Marineschule „August Lütgens“ in Greifswald-Wieck und war während dieser Zeit zugleich das Flaggschiff der Greifswalder GST-Schulschiffe.
1971/72 fanden eine Grundreparatur und ein Umbau in der VEB Neptunwerft Rostock statt. 1974 nahm die Wilhelm Pieck erstmals an einer „Operation Sail“ teil, die in jenem Jahr in der Ostsee stattfand. Die Kursanten wurden anfänglich in einem Vierteljahresturnus und später meist in Vierwochenlehrgängen ausgebildet.
1990 wurde das Schiff von der Stadt Greifswald übernommen und 1991 in Greif umbenannt. Sie ist als bewegliches Kulturdenkmal in die Liste der Kulturdenkmale der Stadt Greifswald eingetragen. Das traditionsreiche Segelschulschiff beging im August 2011 sein 60. Dienstjubiläum.

Quelle: Wikipedia